Nach der Wahl ist vor der Wahl
Erst einmal herzlichen Dank an alle, die die CSU und mich persönlich im Kommunalwahlkampf 2008 unterstützt haben.
Leider bleibt das Ergebnis weit hinter unseren Erwartungen und Möglichkeiten zurück, was für mich bedeutet, dass es diesmal auf Anhieb mit dem Einzug in den Stadtrat für mich nicht geklappt hat.
Das endgültige Ergebnis liegt nun vor und besagt, dass ich nach Auswertung aller Einzelstimmen von Platz 27 auf der CSU Liste auf Platz 26 vorgerückt bin, mir anders gesagt genau 781 Stimmen zum Platz 23, dem letzten Platz den die CSU in den Stadtrat bekommen hat, fehlen. Dies entspricht 260 Menschen, die mir eine 3 geben hätten müssen und einer Stimme mehr. Bei etwa 471.632 Wählern kein großer Anteil. Leider gilt auch hier die alte Weisheit: Knapp vorbei ist auch daneben.
Für mich persönlich werte ich das als gutes Ergebnis, da ich mich um einen Platz verbessern konnte. Normaler Weise gilt für Neulinge und Seiteneinsteiger wie mich, dass sie mehrere Plätze nach hinten fallen. Der große Einsatz unseres Kreisverbandes in Harlaching, Untergiesing, Obergiesing und Sendling hat hierzu einen großen Beitrag geleistet - and dieser Stelle nochmals audrücklichen und herzlichen Dank an all die freiwilligen Helfer für ihren hervorragenden Einsatz. Und auch die unterschiedlichen sonstigen Aktivitäten, mit denen ich meinen Namen und meine Ziele bei den Münchnern ins Bewusstsein bringen wollte, waren keinesfalls umsonst.
Natürlich wäre mein Platz ein sicherer Platz, wenn die CSU insgesamt nicht so schlecht abgeschnitten hätte - 26 Stadträte hatten wir eigentlich fast immer in München. Für das schlechte Abschneiden der CSU insgesamt gibt es nach einer ersten ebenfalls oberflächlichen Analyse eine Reihe von Gründen - sicher aber nicht den Einsatz der CSU München und ihres Spitzenkandidaten Josef Schmid. Beides war vorbildlich! Die Gründe liegen vor allem außerhalb unseres Einflussbereichs, angefangen vom Rauchverbot, über das G8, den Hausärztestreit, Lichtenstein, die Landesbank bis hin zum Transrapid - dem ich im übrigen nicht die negative Bedeutung beimessen will, wie es der eine oder andere versucht. Ich werde mich daher als Vorstand bei Bayern Pro Rapid auch weiterhin für dieses Zukunftsprojekt einsetzen.
Nichtsdestotrotz: Diese konkreten Gründe dürfen aber auch nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir als CSU auch in der Großstadt in der Mitte der Gesellschaft ankommen müssen und hierfür einige einige konkrete Fragen als Christlich Sozial Union beantworten müssen, wie z.B. wie sich Rentner in München das Leben noch leisten können, wie die unteren Einkommensgruppen am Wirtschaftswachstum teilhaben können (der Mindestlohn der Linken ist keine Antwort!) oder wie man mit den Großstadtthemen Integration und Gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften umgeht.
Es gibt also viel zu tun - der Wähler hat uns 6 Jahre Zeit gegeben uns der Beantwortung dieser Fragen zu widmen und uns auf unser eigentliches Ziel vorzubereiten, nämlich spätestens 2014 in München die Verantwortung zu übernehmen - denn uns war immer klar, dass es kaum möglich sein dürfte gegen einen populären OB Ude in München die Wahl 2008 zu gewinnen, auch wenn wir ein so schlechtes Ergebnis wirklich nicht verdient oder erwartet hätten.
Die zahlreichen Bürgerbriefe, Anrufe und E-Mails aus ganz München und das darin ausgedrückte Interesse haben mir deutlich gezeigt, dass es nach wie vor großen Rückhalt für die CSU in München gibt und auch meine Ideen bei den Menschen Anklang gefunden haben. Deshalb werde ich mein politisches Engagement an diesen Erfolg anknüpfen und mich weiter bemühen die CSU in München aber vor allem ganz München weiterzubringen, sei es in meiner Rolle als Bezirksvorsitzender des Wirtschaftsbeirates Bayern, als Schatzmeister der CSU München oder als 3ter Nachrücker dann doch noch als Stadtrat vor 2014. Sollten mir meine Parteifreunde dies zutrauen und ermöglichen werde ich mich als mittelständischer Unternehmer auch 2014 gerne wieder zur Verfügung stellen und auf der Liste der CSU für ein besseres München in den Wahlkampf zu ziehen. Denn: Nach der Wahl ist vor der Wahl.
Ihr Hans Hammer
Was Sie von mir erwarten können ...
Liebe Münchnerinnen und Münchner,
wir sind stolz auf unsere schöne Stadt und das mit recht. Doch wie Sie sicher selbst merken, entwickelt sich diese Stadt nicht weiter es gibt keine Verbesserungen, keine Ideen, keine Visionen, keine Zukunftskonzepte. Die rot-grüne Mehrheit ruht sich auf dieser Zufriedenheit aus. Wir sollten das nicht zulassen.
Ich verspreche Ihnen mich mit all meiner Kraft gerade darum zu kümmern, dass es mit München weiter geht, dass wir unsere Zukunft planen und heute schon an morgen denken. Beenden wir gemeinsam den Dornröschenschlaf! Rot-Grün muss weg!
Was zählt sind frische Ideen und neuer Schwung. In meiner Eigenschaft als junger Unternehmer werde ich mich nicht mit hohen Energiepreisen abfinden. Ich sehe nicht ein, warum wir die täglichen Verkehrsstaus ertragen müssen und ich werde mich mit einer Verwaltung die Bürger und Unternehmer drangsaliert statt zu unterstützen nicht abfinden.
Nur mit einer CSU-Mehrheitsfraktion im Münchner Rathaus können wir München Fit machen für die Zukunft und den Globalen Wettbewerb. Wir brauchen aktives Standort-Marketing, eine echte Verkehrspolitik, weniger Bürokratie, eine niedrigere Gewerbesteuer, mehr und bezahlbare Wohnungen und endlich eine Politik für Kinder und Familien, um nur einiges herauszugreifen.
Wenn Sie auch der Meinung sind, wie so viele in München, dass Oberbürgermeister Ude zwar ein netter Kerl, vor allem aber ein medienerfahrener, populistischer Blender ist, dann wählen Sie im März CSU.Mich finden Sie auf Platz 27 der Liste 1! Über Ihre 3 Stimmen würde ich mich freuen.
Viele Grüße
Ihr Hans Hammer
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